Ernährung fürs Gehirn – schlauer essen

Ernährung fürs Gehirn – schlauer essen

Hast du dich auch schon einmal gefragt, wie sich deine tägliche Ernährung auf dein Denken auswirkt? Was wir zu uns nehmen, kann sich nicht nur auf die Figur und das allgemeine Wohlbefinden auswirken, es entscheidet oft auch, wie gut wir uns beim Lernen konzentrieren, oder Gelesenes verarbeiten können. So kannst du dein Gehirn auf Trab bringen:

So unterstützt gesunde Ernährung dein Gehirn

Unser Alltag ist oft hektisch, laut und lässt uns wenig Zeit, darüber nachzudenken, was wir wann essen. Aber gerade wenn es um Konzentration, Aufmerksamkeit und Lernverhalten geht, stoßen wir schnell an unsere Grenzen. Warum schaffe ich es nicht, das Paper zu Ende zu lesen? Wieso kann ich mir heute gar nichts merken? Oft liegt es nicht nur an der Ablenkung durch Medien, Leute um uns herum, oder Beschäftigung mit anderen Problemen. Manchmal sind auch falsche Lebensmittel schuld daran, dass unser Gehirn nicht macht, was wir wollen. Koffein, Zucker und Fette wirken auf Blut und Nerven. Und nicht immer ist der Griff zum Energydrink eine gute Idee.

Müdigkeit besiegen

Du hast nachts eine gute Anzahl von Stunden geschlafen (Forscher empfehlen mindestens 8 und maximal 10 Stunden pro Nacht), bist motiviert, aber trotzdem kannst du dich nicht konzentrieren. Müdigkeit und Trägheit setzen immer wieder ein, auch Kopfschmerzen kommen dazu. Der Griff zur siebten Tasse Kaffee, dem Energydrink oder der Koffeintablette liegt nahe – aber Vorsicht: Koffein gibt zwar einen Kick, hält aber nicht lange an. Ab einer gewissen Menge Koffein im Körper kehrt sich die Wirkung oft sogar um. Energydrinks setzen neben Koffein auf einen hohen Zuckergehalt. Auch Zucker sorgt zwar zuerst für einen Aufmerksamkeitsschub, zu viel Zucker lässt dich jedoch unruhig werden. So klappt es mit der Konzentration nicht. Besser ist es, erst einmal den Wasserhaushalt zu checken. Zwei bis drei Liter solltest du am Tag trinken, am besten Wasser oder ungesüßten Tee. Das alte Vorurteil, Kaffee „zähle nicht“, ist zwar nicht wahr, aber nur Kaffee zu trinken, bekommt weder Magen noch Gehirn. Wenn die Konzentration nicht mitspielt, solltest du außerdem die Hände vom Alkohol lassen. Alkohol putscht zwar auf und enthält viel verbrennbare Energie (ein Glas Bier entspricht etwa einem Stück Pizza), aber er ist vor allem ein Zellgift, das die Aufnahme von Information und Wahrnehmung der Umwelt negativ beeinflusst. Viele Menschen macht Alkohol außerdem zusätzlich schnell müde.

Gute Fette, schlechte Fette

Beim Thema Fette sind Ernährungswissenschaftler sich uneins. Gerade Anhängerinnen der Keto-Diät verteidigen den Nährgehalt tierischer Fette. Sicher ist jedoch, dass dich ein übermäßiger Fettgehalt im Essen, gerade bei bereits verarbeiteten Speisen und ganz besonders in Fastfood-Snacks, müde und träge macht. Um die Konzentration zu steigern, solltest du daher lieber auf hochwertige Öle zurückgreifen. Omega-3-Fettsäuren beeinflussen zum Beispiel den Austausch der Informationen über die Nervenbahnen positiv. Enthalten sind sie in Fisch, Nüssen und Rapsöl. Übrigens: Fette gehen nicht automatisch auf die Hüften. Sie enthalten zwar mehr Kalorien als andere Nährstoffe, sind dafür jedoch auch ein guter Energielieferant, den der Körper dringend benötigt, um gesund zu bleiben.

Vitamine sind das A und O

Überraschend kommt dieser Fakt sicherlich nicht, aber mit frischen Lebensmitteln, die viele Vitamine enthalten, tust du auch deinem Gehirn etwas Gutes. Statt der Tafel Schokolade solltest du lieber zu frischem Obst greifen. Vollkornernährung und Rohkost liefern Energie, sättigen schnell und schützen so vor Trägheit durch zu große Mahlzeiten. Hülsenfrüchte wie Linsen und Bohnen enthalten wertvolle Aminosäuren. Außerdem wichtig: Viele Vitamine wirken erst richtig, wenn der Kreislauf in Schwung kommt. Spaziergänge und Sport „entlüften“ dein Gehirn nicht nur, das heißt versorgen es mit viel Sauerstoff, sie helfen auch, Nährstoffe für das Gehirn verwertbar zu machen.

Um effektiv zu Lernen, arbeiten, oder dich auf Tätigkeiten zu konzentrieren, solltest du also viel trinken, keine großen Mahlzeiten mit viel Fett und Zucker zu dir nehmen und immer mal an die frische Luft gehen. Aber keine Sorge: Ein Stück Schokolade zwischendurch und eine Tasse Kaffee am Morgen schaden nicht, sie erhöhen eher das Wohlbefinden, so dass du auch weiterhin motiviert und gut gelaunt an die Arbeit gehst.

 

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