Die Macht des Bildes

Die Macht des Bildes

Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich keine Bilder mache. Ich habe mir bisher nicht wirklich Gedanken über „die Macht des Bildes“, das ich schieße, gemacht.

– Anzeige – Jetzt, wo ich hier sitze und darüber nachdenke, was Bilder mir in den letzten Jahren bedeutet haben, komme ich zu dem Schluss, dass sie einen wesentlichen Platz in meinem Leben eingenommen haben. Wenn ich überlege, dass viele von uns, seit es die sozialen Netzwerke gibt, ihr halbes Leben durch Bilder mit anderen teilen, dann ist das zum Teil fast erschreckend, aber andererseits auch bereichernd. Mir macht es Spaß Dinge in Szene zu setzen und mit anderen zu teilen. Ob das ein Produkt ist, über das ich berichte oder eine bestimmte Szene aus dem Leben festhalte – das ist dabei ganz egal. Allerdings halte ich dabei meine Kinder aus den Netzwerken raus, denn da bin ich sehr eigen.

Ich habe schon immer gerne Bilder in der Wohnung aufgestellt, auf denen insbesondere meine Kinder zu sehen sind, denn hier kann ich entscheiden, wer das Haus betritt – im Internet nicht. Und, ob ich durch den Flur laufe oder im Wohnzimmer sitze, so habe ich meine zwei Jungs immer bei mir, auch wenn sie gerade nicht da sind. Ich bin froh, dass wir sehr viele Bilder geschossen haben, als die Kinder ganz klein waren. So können wir uns jede Situation zurück ins Gedächtnis holen, wenn wir es möchten.

Mir ist aufgefallen, dass ich auch bei Freunden und in der Familie immer die Bilder betrachte, die im Haus hängen oder stehen. Ich mag das einfach unglaublich gerne, wenn Bilder die Häuser und Wohnungen bereichern. Es vermittelt etwas gemütliches und wohnliches und nimmt den sonst so kahlen Wänden ihre Sterilität. Es liegt auch in der Natur der Sache, denn wir Menschen sind visuelle Geschöpfe, die fast 80% ihrer Umwelt über die Augen wahrnehmen. Die „Macht des Bildes“ ruft in uns Erinnerungen hervor, die wir irgendwann über das Visuelle abgespeichert haben. Bilder nehmen wir wesentlich schneller auf, als beispielsweise Geschriebenes, da Texte erst erfasst und verstanden werden müssen.

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte … das stimmt tatsächlich, denn sie wecken Emotionen in uns. Sieh dir diesen wunderschönen Sonnenuntergang an:

Die Macht des Bildes

Hätte ich dir nur davon erzählt, würde es niemals diese Emotionen wecken, die beim „anschauen“ des Bildes entstehen, oder?

Auch zu Weihnachten sind Bilder für mich ein großes Thema, denn meistens machen wir Wochen vor Weihnachten ein kleines Fotoshooting beim Fotografen und erstellen Bilder, die später als originelles Fotobuch oder in einem schönen Rahmen unter dem Weihnachtsbaum zu finden sind. Das finde ich viel persönlicher als Socken, Krawatten oder andere Dinge, die gerne nach Heiligabend in den Ecken verstauben.

Fotobuch

Wie handhabt ihr das? Verschenkt ihr auch Fotogeschenke zu Weihnachten? Und wie steht ihr zum Thema „Die Macht des Bildes“ – haben Bilder auch so einen hohen Stellenwert in eurem Leben?

 

(Dieser Beitrag ist in Kooperation mit dem CEWE-Fotoservice entstanden)

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3 thoughts on “Die Macht des Bildes

  1. Hallo,
    meine kleine Tochter bekommt in diesem Jahr ein dickes Fotobuch zu Weihnachten. Meine Große verschenkt sehr oft Fotogeschenke an ihre Freundinnen zum Geburtstag.
    Liebe Grüße
    Anja von Castlemaker.de

  2. Dieses Jahr verschenke ich tatsächlich auch Bilder an meine Schwester. Vor einiger Zeit habe ich meine kleine Nichte fotografiert und die Fotos habe ich entwickelt und in antike Rahmen gepackt.
    Du hast auf jeden Fall recht! Fotos können ganz bestimmte Emotionen auslösen, ählich wie Musik.

    Liebe Grüße
    Rebecca

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